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Stuttgart, 21. April 2026
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Liebe FreundInnen der Next Frontiers,
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bald ist es so weit, wir werfen wieder spannende, hoffnungsvolle und kritische Blicke in die Zukunft. Am 6. Mai werden die Next Frontiers in der Stadtbibliothek eröffnet, am 7. Mai sind wir ganztags auf dem Vaihinger Campus der Uni Stuttgart, am 8. Mai gibt es an der Uni einen zusätzlichen Workshop.
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Ja, wir wissen um das Katergefühl unserer Tage, das manche sagen lässt: „Ich will gar nicht in die Zukunft schauen, ich bekomme sonst das volle Depressionsprogramm.“ Wer einladend von der Zukunft redet, muss erst einmal klarmachen, dass er wirklich Ermutigendes zu bieten hat – und nicht nur Wird-schon-irgendwie-gutgehen-Phrasen. Wir haben darum ein paar der Lichtblicke der Next Frontiers 2026 für Euch kurz aufgelistet:
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#1 Der Politikwissenschaftler Maarten Hajer findet, dass Umweltpolitik, wie wir sie kennen, zum Scheitern verurteilt ist. Er geht den Fragen, nach in welcher Beziehung Zukunftspraktiken und Demokratie zueinanderstehen - und wie wir selbst eine Politik der Zukunft gestalten können.
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#2 Über KI wird viel gesprochen – meist ausschließlich von Männern. Beim All-Female-KI-Panel der Next Frontiers dagegen sprechen die Tech-Journalistin Eva Wolfangel, dieTechnikphilosophin Amrei Bahr und die Schriftstellerin Emma Braslavsky über KI.
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#3 Prof. Dr. Dirk Brockmann ist Komplexitätsforscher. In seinem Vortrag „Denken wie ein Pilz“ zeigt er auf, wie schwierige Sachverhalte verständlich visualisiert werden können.
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#4 Science Slams alleine sind schon eine prima Sache. Die Next Frontiers kombinieren solche Slams zusätzlich mit Near-Future-Scenarios von Schriftstellerinnen und dem Live-Zeichnen von Comickünstlern.
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#5 Der Speed-Zeichner Heyko Stöber wird zu den wichtigsten Keynotes und Gesprächen wie immer in Echtzeit passende Bilder liefern und mit deren Hilfe am Schluss eine Zusammenfassung der Next Frontiers bieten.
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#6 Jens Harder arbeitete Jahrzehnte an einem hochambitionierten Comicprojekt. Seine Graphic-Novel-Reihe „Die große Erzählung“, bündelt Natur-, Menschheits-, Technik- und Kulturgeschichte und verlängert sie in die Zukunft. Muss man gesehen haben: künstlerisch ausgefeiltes Weltwissen.
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#7 Weil aktuelle Speichertechnologien an die Grenzen der Nachhaltigkeit stoßen, erforscht Adrian Keller einen DNA-Nanotechnologie-Ansatz. Durch den könnte die DNA-basierte Datenspeicherung in nicht allzu ferner Zukunft alltagstauglich werden.
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#8 Die Science-Fiction-Autorin Theresa Hannig erzählt von ihren Projekten mit der Universität Paderborn. Aus Science-Fiction und Wissenschaft entstehen neue Denkansätze und Kommunikationsmodelle, um Forschungsergebnisse verständlich zu vermitteln.
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#9 Wissenschaftliche Forschung greift immer wieder Konzepte und Ideen von Science-Fiction-Autoren auf. Der Raumfahrttechniker Tharshan Maheswaran von der ESA stellt bei den Next Frontiers u.a. HELIOS ARK vor, das aus der SF vertraute Konzept eines über Generationen hinweg durch den Kosmos reisenden interstellaren Raumschiffs.
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#10 Science-Fiction ist keinesfalls bloß ein fiktiver Warenkatalog künftiger Gadgets, so inspirierend SF-Technikträume sein können. Sie liefert umfasende Szenarien der Weltentwicklung. Ein Spezialist dafür ist der Autor Marcus Hammerschmitt, der uns auch dieses Jahr drei Entwicklungsmodelle liefern wird, diesmal zum Thema "Neues Denken gegen die Multikrise"
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Wir freuen uns auf Euch, auf Gespräche, Ideen und jede Menge positiven Input!
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Euer Team der Next Frontiers
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