Next Frontiers - Applies Ficton Days

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Stuttgart, 16. März 2026
Liebe Zukunftszugewandte,

Naturwissenschaft, Medizin und Volksgesundheit seien der Willkür von Betrügern und Ideologen ausgeliefert, kommentierte gerade eben erst die „New York Times“ die Politik von US-Präsident Donald Trump. Das war nüchterne Einschätzung, keine zugespitzte Rhetorik. Zugegeben, Optimismus fällt in solchen Zeiten schwerer als sonst. Aber besser werden kann es nur, wenn wir das Bessere im Blick halten. Darum werden wir auch dieses Jahr wieder zusammen mit dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung der Universität Stuttgart und gefördert von der Stadt Stuttgart die Next Frontiers – Applied Fiction Days abhalten – am 6. und 7. Mai 2026.

Und wir steigen ein mit der grundlegenden Debatte unserer Tage: Hängen wir in Krisen fest, weil wir uns eine Zukunft, die radikal von der Gegenwart abweicht, nicht einmal mehr vorzustellen wagen? Zur Eröffnung der Next Frontiers (6. Mai, 19 Uhr, Stadtbibliothek am Mailänder Platz) werden Prof. Dr. Maarten Hajer und Dr. Jerome Oomen über „Captured Futures: Power and (Environmental) Politics in a Radical Age“ sprechen.

Hajer hat an der Universität Utrecht den Lehrstuhl für Urban Futures and Futuring inne, Oomen lehrt ebenfalls in Utrecht. Die beiden nehmen in ihrer Keynote Zukunftsvisionen im politischen Spannungsfeld ins Visier. Wer, fragen sie unter anderem, hat Macht und Einfluss genug, Utopien zu kapern und Entwürfe der Zukunft festzuschreiben? Und wie können wir uns von solchem Dirigismus lösen? Wenn wir nicht neu denken, tun es andere für uns. Zitat von Hajer und Oomen: „Im Kern gestaltet das radikale Zeitalter in rasantem Tempo neu, was wir politisch, sozial und ethisch als ,normal‘ betrachten. Sowohl global als auch regional wird die politische Realität neu gedacht.“

Am 7. Mai sind wir dann von 9.30 bis 20 Uhr auf dem Vaihinger Campus der Uni Stuttgart und bieten wieder spannende Einblicke in die unterschiedlichsten Forschungsbereiche und manche Best Practice der Weltverbesserung. Das gesamte Programm finden Sie online: www.next-frontiers.de

Das Besondere an den Next Frontiers ist der vielfache Kurzschluss zwischen Praxis, Theorie und Vision. Wir bringen BerufsfantastInnen – also Science-Fiction-AutorInnen - ins Gespräch mit Wissenschaft und Forschung, um neue Perspektiven, Fragen und Antworten zu generieren. 2025 hat der Autor Marcus Hammerschmitt tiefen Eindruck bei allen Teilnehmenden an den Next Frontiers hinterlassen, als er in drei sauber durchdachten Zukunftsszenarien Möglichkeiten zwischen Katharsis und Katastrophe auffächerte. Die realen Eckwerte seiner Gedankenspiele haben sich seitdem noch einmal verschoben. Wir freuen uns darum, dass er erneut Zeit für die Next Frontiers freigemacht hat: Was passieren wird, was passieren könnte, was passieren muss, wird er uns noch einmal ganz neu vor Augen führen.


Tickets können Sie hier vorbestellen: https://tinyurl.com/NextFrontiers26
Wir freuen uns sehr auf den regen Austausch mit unseren ReferentInnen und Ihnen.

Denn noch immer ist Zukunft machbar. Bleiben Sie neugierig, kritisch und zuversichtlich!

Herzliche Grüße,
Ihr Team der Next Frontiers





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